Gemeinsam ein Stück Weg gehen.

Wenn wir Menschen krank werden, leiden meist Körper, Geist und Seele. Vieles, was bisher selbstverständlich war, wird plötzlich zur Prüfung. Für uns selbst aber auch für unser Vertrauen in die Zukunft. Es ist eine große Herausforderung, von einem Tag auf den anderen nicht mehr selbständig agieren zu können, nicht mehr der gewohnten Arbeit nachgehen zu können und auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein. Viele geraten dadurch in Angst und Sorge und wissen oft nicht mehr, wie sie den nächsten Tag überstehen. Auch die nächsten Angehörigen sind damit in vielen Fällen überfordert. In solchen Situationen hilft es sehr,  über die Not sprechen zu können. Unsere in der Seelsorge tätigen Frauen und Männer haben ein offenes Ohr für Sie.


Tiefer und weiter als Worte reichen in manchen Lebenssituationen Symbole und Zeichenhandlungen.

Feier der Sakramente als Lebens-Zeichen


• sich lossprechen können von Ängsten, Sorge und Schuld in Gespräch oder Beichte
• in dem Hunger nach Leben die Gabe Gottes empfangen in der Feier der Eucharistie
• in der Krankenkommunion auf dem Zimmer
• in bedrängender Lebenszeit Stärkung und Heil(ung) erfahren in der Krankensalbung

Krank sein

Wenn Sie merken, dass die Krankheit und ihre Begleitumstände an Ihren körperlichen und seelischen Kräften zehren, dann ist es wichtig, dass Sie die Hilfe finden, die Sie für sich brauchen und wünschen – vom Arzt, vom Pflegepersonal, vom Therapeuten, von Ihren vertrauten Menschen, von der Kirche, von Gott.

Krankenkommunion

In der Begegnung mit Jesus Christus haben Menschen immer wieder Kraft und Heilung erfahren.

Seelsorger und Ordensschwestern bringen Ihnen auf Wunsch an Sonn- und Feiertagen die Krankenkommunion.

Wenn Sie dies wünschen, wenden Sie sich bitte an das Pflegepersonal. Diese werden Ihren Wunsch weiterleiten.

Krankensalbung

„Ist einer von euch krank?
Dann rufe er die Ältesten
der Gemeinde zu sich;
sie sollten Gebete
über ihn sprechen und ihn im Namen des Herrn
mit Öl salben.
Das gläubige Gebet wird den Kranken retten,
und der Herr wird ihn aufrichten; wenn er Sünden begangen hat, werden sie ihm vergeben.“

Aus dem Jakobusbrief, Kapitel 5, Verse 14, 15

Wünschen Sie für sich oder einen Angehörigen die Krankensalbung oder ein Gespräch darüber, wenden Sie sich bitte über das Pflegepersonal an den Seelsorger. Ernsthaft Erkrankten spendet deshalb die katholische Kirche das Sakrament der Krankensalbung.

Durch dieses heilige Zeichen erfährt die erkrankte Person:
Ich bin in meiner Not nicht alleingelassen. Jesus Christus, der unter Schmerzen sein Kreuz getragen hat, ist mir im Sakrament nahe und ich ihm. Er gibt mir Kraft auf meinem Weg, auch und gerade dann, wenn dieser Weg mein letzter sein sollte.

Ernsthaft Erkrankten spendet deshalb die katholische Kirche das Sakrament der Krankensalbung.

 

Ordensschwestern „Dienerinnen der Barmherzigen Liebe“

Die Kongregation der "Dienerinnen der Barmherzigen Liebe" wurde 1930 von Madre Speranza in Madrid gegründet und umfasst heute ca. 400 Schwestern. Sie leben in Spanien, Italien, Brasilien, Indien, Mexiko, Bolivien, Rumänien, Peru und in Deutschland.
Die Dienerinnen der Barmherzigen Liebe und deren Gründerin hatte der damalige Vorstand, Herr Prälat Dr. Staufer, während der Kriegsjahre in Rom kennen und schätzen gelernt. Auf seine inständige Bitte hin, kamen die Schwestern nach Deutschland und übernahmen hier Aufgaben in Ludwigshafen, in Germersheim und eben auch in Mingolsheim.

Sie verkünden die Barmherzige Liebe Gottes, vor allem im Dienst der Kranken, Behinderten und Betagten, aber auch bei der Betreuung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen aus schwierigen Verhältnissen.

Die Schwesterngemeinschaft "Dienerinnen der Barmherzigen Liebe" (Ancelle dell ' Amore Misericordioso) hat ihren Sitz in Rom, Via Casilina 323. Das geistliche Zentrum befindet sich in Collevalenza di Todi, Provinz Perugia. In der Krypta des Heiligtums ruht die Gründerin Madre Speranza, verstorben am 08. Februar 1983, im Jahre 1989 wurde der Seligsprechungsprozess eingeleitet.

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Ordensgemeinschaft "Daughters of Mary, Mother of Mercy"

(Töchter Mariens, Mutter der Barmherzigkeit)

Unsere Ordensschwestern sind aus unserem Hause nicht mehr wegzudenken, sie gehören zum Bild der Sankt Rochus Klinik wie der hl. Rochus als Namenspatron.

Das Mutterhaus der „Mercy Sisters“ befindet sich in Nigeria. Die Kongregation wurde bereits 1961 gegründet und 1993 durch Papst Johannes Paul II als Kongregation päpstlichen Rechts anerkannt. Bereits seit 01.09.2011 arbeiten 2 examinierte Krankenschwestern in den Sankt Rochus Kliniken, um das Pflegeteam im Haus weiter zu verstärken. Seit Januar 2012 verstärkt eine weitere Ordensschwester den noch kleinen Konvent. Diese ist in der Physiotherapie tätig. Alle drei haben ihre Examina in Deutschland absolviert und leben bereits seit mehreren Jahren in der Bundesrepublik.

 

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Steyler Missionare

Wertvolle Dienste leisten auch die Patres der Ordensgemeinschaft der Steyler Missionare. Ihr Dienst im Haus, und vor allem in der Kapelle, wird von Gläubigen der ganzen Region hochgeschätzt. Die Geistlichen, die meist nur wenige Wochen ihren Dienst hier tun, bringen das Flair von Weltkirche in den Ort. Oftmals lassen sie jahrzehntelange Erfahrung ihrer harten, abenteuerlichen und so überzeugenden Missionsarbeit in die Seelsorge einfließen. Vielleicht ist gerade deshalb die Sensibilität der Pfarrgemeinden St. Lambertus und St. Vitus für die Weltmission so überdurchschnittlich hoch.

Die geistige Mitte des hoch qualifizierten Therapiezentrums und der anerkannten Klinik ist die sehr ansprechende Hauskapelle, welche durch ihre moderne Architektur die aktive Mitfeier in der Liturgie außerordentlich fördert.

Infos zur Steyler Mission: 

http://www.steyler.de/svd/dcms/sites/svd/deutschland/index.html

 

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